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27.10.2017

"Es wird beflügelt weitergehen ..."

Ökumenischer Gedankenaustausch über das zu Ende gehende Reformations-Gedenkjahr.

Am 31. Oktober endet das Gedenkjahr 500 Jahre Reformation. Zu einem Rückblick und einem Ausblick trafen sich auf Einladung der Kirchenzeitung der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und die Regionalbischöfe im Kirchenkreis Nürnberg, Elisabeth Hann von Weyhern und Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche.

Foto: Heberling

Blicken zurück auf das Gedenkjahr 500 Jahre Reformation (v. l. n. r.): Bischof Gregor Maria Hanke, Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern und Regionalbischof Stefan Ark Nitsche. Foto: Heberling

KiZ: „Dieses Jahr hat uns ökumenisch vorangebracht. Diesen Weg werden wir weitergehen“ – zwei Aussagen, mit denen der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Heinrich Bedford Strohm beim Ökumenischen Fest in Bochum Mitte September eine frühe Bilanz des Gedenkjahres 500 Jahre Reformation gezogen hat. Lassen Sie uns über Ihre persönlichen Erwartungen, Ihre Wahrnehmungen, Erfahrungen und Erlebnisse sprechen.

Bischof Gregor Maria Hanke:

Es hatte ja sehr gute und verbindliche Vorabsprachen gegeben, die gezeigt haben, dass die evangelischen Schwestern und Brüder uns in ihrem Gedenkjahr mit ins Boot holen wollen. Es war klar, dass die Erinnerung an die Reformation sich deutlich unterscheiden sollte von runden Feierlichkeiten früherer Zeiten, dass es ein Christusfest werden sollte. Von daher bin ich ganz und gar ohne Ängstlichkeit in dieses Jahr hineingegangen, voll froher Erwartung, auch im Blick auf die geplanten Gottesdienste, wo wir gemeinsam beten, reflektieren und auch in die Zukunft blicken konnten. Ökumene lebt immer auch von menschlicher Begegnung, das ist ein ganz wesentlicher Faktor. Und das durfte ich in diesem Jahr erleben, Begegnungen, durch die wir einander sehr viel näher gekommen sind.

Bischöfin Elisabeth Hann von Weyhern:

Wir sind ja in der evangelischen Kirche vor dem Jubiläumsjahr schon durch eine ganze Reformationsdekade gegangen, zehn durchaus intensive Jahre Hindenken, Hinarbeiten auf das, was uns wichtig ist. Ich finde es jetzt am Ende dieses Weges einfach wunderbar, mit welcher Selbstverständlichkeit und Klarheit wir ökumenisch feiern, und damit ja zeigen, was alles schon in diesem Miteinander möglich ist.

Prof. Dr. Bischof Stefan Ark Nitsche:

Ich erinnere mich gut an unsere erste Begegnung an diesem Ort hier, kurz nach Ihrer Weihe, Bischof Hanke, wo wir im Gespräch festgestellt haben, wie viel wir doch haben, was uns gemeinsam bewegt und auch herausfordert. Es ging damals los mit der Frage, wie wir Räume für unsere Pfarrer und Pfarrerinnen schaffen, damit sie ihre Berufung leben können und daraus wurden die gemeinsamen Studientage, die wir etablieren konnten. Wir haben damals angefangen bei dem, was uns eint, nicht bei den Kontroversthemen, wir haben gleich zu Beginn über die Taufe gesprochen und es kamen aus diesen Treffen viele Impulse. Dieses Gedenkjahr hat also einen ganz langen und sehr bewegten, für uns sehr konkreten Vorlauf.

Können Sie aus dem Reigen der vielen Veranstaltungen des Gedenkjahres Ihr persönliches Highlight nennen?

Ark Nitsche:

Für mich war es der gemeinsame Buß- und Versöhnungsgottesdienst mit dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, den wir unter dem Motto „Healing of memories“ in der Sebalduskirche in Nürnberg gefeiert haben.

Hann von Weyhern:

Für mich war es ein Treffen lutherischer Bischöfinnen aus aller Welt im Sommer in Wittenberg, wo sich für mich unsere ökumenische Perspektive eingezeichnet hat in unterschiedliche Kulturen. Wo ich erlebt habe, wie das Christentum in den verschiedensten Ländern unter ganz unterschiedlichen Rahmenbedingungen seine Wirkung entfaltet. Da war zu erfahren, wir sind aufeinander bezogen, weil wir uns der Sache Jesu Christi verpflichtet sehen. Da ist für mich der Horizont noch einmal ganz weit geworden.

Hanke:

Zweifelsohne war die Teilnahme von Papst Franziskus an der Reformationsfeier in Lund ein historisches Ereignis und für mich ein Höhepunkt im Gedenkjahr. Meine Perspektive ist aber natürlich zunächst die eines Ortsbischofs, der seine Region im Blick hat. Mich hat sehr bewegt, wie wir bei dem „Healing of Memories“-Gottesdienst in Auhausen im April des Jahres auf die Vergangenheit, auf die dunklen Flecken unserer Geschichte schauen konnten, dass wir auch gemeinsam von den Verletzungen, den Wunden sprechen konnten, die wir einander zugefügt haben. Das ist für mich etwas ganz Großes, dass aus einer distanzierten Rechthaberei, wie wir sie in der Vergangenheit ausmachen konnten, eine Sprachfähigkeit vor Gott entstanden ist. In Auhausen kam es ja damals, ausgelöst durch die reformatorischen Wirren, zu einem Bauernaufstand, in dem die ohnehin darbende Bevölkerung von beiden konfessionellen Seiten malträtiert wurde. Ich komme ja selbst aus einer Gegend, wo Katholiken und Protestanten bis in die 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts hinein auf Abstand zueinander gegangen sind, wo es bittere Konflikte bis in die Familien hinein gab. Heute in Auhausen gemeinsam unter dem sehr beeindruckenden Kreuz zu stehen, das alles zu bedenken, darüber zu beten und einander Verzeihung zuzusprechen, das hat mich sehr, sehr bewegt.

Ark Nitsche:

Diesen eigentlich unglaublichen Wandel der letzten vierzig, fünfzig Jahre zu erleben, ist in der Tat überwältigend. Ich war vor kurzem zur Feier des 25-jährigen Jubiläums der Gunthildiskapelle bei Suffersheim eingeladen. Wir haben ganz selbstverständlich im Freien Gottesdienst gefeiert und hinterher genau so selbstverständlich zusammen im Wirtshaus gesessen. Diese ‚Normalität’ nach so langer Zeit des Nebeneinanders und oft sogar des Gegeneinanders zu erleben, das ist sagenhaft und ein Geschenk.

Nun gab es auch Kritik am Reformationsjubiläum, die stellenweise sehr ins Grundsätzliche ging. Der Wittenberger Theologe Friedrich Schorlemmer und der Leipziger Thomaskirchenpfarrer Christian Wolff stellten in einem gemeinsamen Memorandum Anfang September fest, auf dem Weg zum 31. Oktober 2017 habe man es versäumt, „die Krise der Kirche in der säkularen Gesellschaft offen anzusprechen“ und neue Visionen zu entwickeln.

Hanke:

Was Schorlemmer gesagt hat, das hat mir stellenweise aus der Seele gesprochen. Wie geht es weiter mit dem Glauben in dieser Gesellschaft, dem Glauben in unseren Herzen – das sind Fragen, denen wir nicht ausweichen sollten. Wir erleben doch, dass eine Verdunstung der Glaubenspraxis feststellbar ist, die Glaubensfrage entweder völlig ausgeblendet wird oder außerhalb unserer Glaubensgemeinschaften gestellt und beantwortet wird. Das Memorandum fragt klar nach der gemeinsamen Plattform des Austausches, nach der Art und Weise der Reflexion darüber, wie es gehen kann, die Menschen in Beziehung miteinander und in Beziehung mit Christus zu bringen. Und es zeigt meines Erachtens für unsere Verkündigung einen tollen Horizont auf.

Von katholischer Seite hat unter anderem Norbert Lammert beim Ökumenefest in Bochum Mitte September den gegenwärtigen Stand der Ökumene kritisiert. Er meinte, keine relevanten Glaubensunterschiede zu erkennen, die die Einheit verhindern könnten und bezeichnete die nach all den Jahren als Ergebnis der Ökumene ausgerufene „versöhnte Verschiedenheit“ als „versteckte Kapitulationserklärung“. Die Aufregung über diese pointierte Position, vor allem auf katholischer Seite, war groß.

Ark Nitsche:

Versöhnte Verschiedenheit ist für mich das eigentliche christliche Modell der Einheit. Die absolut nicht wünschenswerte Alternative dazu bedeutete doch letztlich die Nivellierung der gewachsenen Kulturen, ja letztlich das Infragestellen der Interkulturalität des Christentum. Ansonsten darf Herr Lammert aus seiner Sicht eines christlich engagierten Politikers selbstverständlich die Frage stellen „Was hindert eigentlich noch, versöhnt miteinander zu leben und zu feiern?“.

Ich kann bei aller Empörung, die er ausgelöst hat, seine Worte auch als Mahnung verstehen, als Mahnung, zu fragen, was jenseits der Feier unser Auftrag im Alltag ist. Es geht nicht darum, immer gut da zu stehen, auch nicht möglichst viele zu sein, sondern das Evangelium in der Welt durch uns selbst so präsent werden zu lassen, dass es attraktiv und hilfreich ist für Zeitgenossen, die auf der Suche sind. Wir leben in einer Umbruchsphase, in einer satten Zeit, in der so viel in den Generationen vor uns mühsam Erarbeitetes selbstverständlich geworden ist und jetzt spüren wir seit ein paar Jahren, dass es wegbröckelt. Und es macht sich ein Gefühl der Sorge, bei manchen der Angst breit. Diese Sorgen und Ängste müssen ernst genommen werden.

Hann von Weyhern:

Zur versöhnten Verschiedenheit: Ökumene kann weder eine Koalitionsverhandlung sein noch eine Fusionsveranstaltung, das sind ökonomische und politische Modelle, die dem Wesen von Kirche und Glauben nicht entsprechen. Was wäre solch ein Zusammenschluss denn mehr, wo wäre er besser? Es wäre weniger, wir würden verlieren.

Hanke:

Ich bedauere die Äußerungen Lammerts, weil damit einerseits die Anliegen der Reformation, andererseits aber auch unser innerkatholisches Ringen verharmlost werden. Ich glaube schon, dass wir noch Differenzen haben, die wir aber aufarbeiten müssen. Wir werden die Einheit nicht mit einer Zuspruchs- und Erklärungspolitik befördern, sondern müssen weiter ringen. Das gute menschliche Miteinander, das wir gewonnen haben, bietet dazu die besten Voraussetzungen. Für mich ist Vielfalt nicht ein Nebeneinander von verschiedenen Traditionen. Ich muss mich, wie ich bin, im Anderssein des Anderen wiederfinden und geborgen fühlen können. Der erfolgreiche Prozess im Ringen um die Rechtfertigungslehre zeigt mir, man soll sich nicht zu sehr schonen.

Im Zentrum des medialen Interesses stand sicherlich weniger die theologische Debatte als die Weltausstellung Reformation, die von Mai bis September eine halbe Million Besucher in die Lutherstadt Wittenberg gezogen hat. Die Botschafterin für das Reformationsjubiläum, Margot Käßmann, hat die Weltausstellung als „Aufbruchssignal für die Kirche“ bezeichnet, das „Ansätze für ihre Erneuerung“ erbracht habe. Andere Stimmen kritisierten die im Vergleich zu den tatsächlichen Besucherzahlen von Anfang an überzogenen Erwartungen und sprachen von einem „vergeigten Jubiläum“. Wie ist Ihre Einschätzung?

Hann von Weyhern:

Ich war fasziniert von all dem, was in Wittenberg gleichzeitig und auf engem Raum, dicht in jeder Hinsicht, zu erleben war, viele, viele Veranstaltungen, die auch in die Tiefe gegangen sind. Man muss sagen, es ist ja keine christliche Musterstadt, die sich da in dieser Breite mit Luther, seiner Geschichte und ihren Folgen beschäftigt hat, noch dazu in Zeiten, wo gesamtgesellschaftlich das Fundament für den christlichen Glauben schwindet, Religion immer weniger von Belang ist. Ich fand diese Vielfalt anregend und ich glaube, da ist bei vielen Leuten etwas passiert, ob jetzt durch die Cranach-Bilder oder den Segens-Roboter.

Ark Nitsche:

Wir haben mit dieser Vielfalt auch unsere Milieugrenzen überschritten, davon bin ich überzeugt, was bei unserer Stamm-Klientel manchmal durchaus auf Befremden stößt. Es kamen Menschen aus aller Welt in die Stadt und sagten „Das was einmal bei Euch hier war, ist heute noch für uns wichtig “. So lernt man wieder schätzen, was einem selbstverständlich wurde. Dort, wo man die Erwartungen überdimensional hoch gehängt hat, da konnten sie halt auch nur schwerlich erfüllt werden.

Hanke:

Es ist ein absolut mutiges Unterfangen, in einer Stadt und einer Region, in der das Christentum überhaupt in der Minderheit ist, solch eine Plattform zu eröffnen. Da ist die evangelische Kirche, wie unser Papst sagt, an die Ränder gegangen und hat Zeugnis gegeben. Auch deswegen kann ein so großangelegtes Unterfangen nie auf allseitiges Wohlgefallen treffen. Ich fand es ein großartiges Zeichen, dass die Veranstalter auch auf katholische Präsenz Wert gelegt haben. Wir waren ja mit dem von unserer Bischofkonferenz initiierten Projekt „Katholisch in Lutherstadt“ auf der Weltausstellung vertreten. Der zuständige Ökumenebeauftragte, Bischof Gerhard Feige, hat das richtig als „Ausdruck des gewachsenen ökumenischen Miteinanders“ bewertet.

Immer wieder gab es auch Kritik an der Fokussierung auf Martin Luther. Der Theologe Prof. Jörg Lauster sprach von „Personenkult“. War zu viel Luther?

Ark Nitsche:

Der Einsatz der Marke Luther, die ja verständlicherweise auch den touristischen Anstrengungen in Mitteldeutschland in diesem Jahr geschuldet war, war ja absolut naheliegend. Zwischenzeitlich sah es mal so aus, dass es mehr Lutherfolklore ist, als theologische Auseinandersetzung. Aber das hat sich im Lauf der Zeit dann gegeben. Man ist mit der Person Luther historisch korrekt und durchaus kritisch umgegangen, auch mit den Ecken, Kanten und Ausschlägen, die für uns in heutiger Zeit schwer nachzuvollziehen und nicht mehr zu akzeptieren sind, etwa sein Verhältnis zum Judentum, aber auch seine schwierige Position im Bauernkrieg. Den Glauben kann man nicht sichtbar machen, indem man eine Institution mit Farbe ansprüht, damit sie gesehen wird, es geht nur über Menschen und Gesichter. Und Luther ist in seiner ganzen Ambivalenz nun einmal eine der prägenden Gestalten der Reformation gewesen.

Hanke:

Wenn das Gedenkjahr ein theologisch gefülltes Gedenkjahr sein soll, dann muss man sich mit Luther, mit seinen Positionen und seiner Kritik auseinandersetzen, auch mit den Schattenseiten, Stichwort Antisemitismus. Wobei die katholische Kirche in diesem Punkt sicher nicht so tun kann, als sei sie lediglich Beobachter. Wir müssen uns heute genau so fragen, inwieweit werden wir unseren jüdischen Schwestern und Brüdern gerecht. Der Antisemitismus ist ja traurigerweise immer wieder in der Geschichte des Christentums aufgeflackert. Das sehe ich als eine Herausforderung, immer wieder theologische Selbstvergewisserung zu betreiben, auch praktisch, damit so etwas nicht wieder passiert.

Zu der Frage Schwerpunkt, Fokus, Zielrichtung, haben wir von evangelischer Seite früh ein ganz klares Signal erhalten: Wir wollen gemeinsam ein Christusbekenntnis feiern. Und wenn man die Reihe der großen Gottesdienste sieht, die wir in diesem Jahr gemeinsam gefeiert haben, Hildesheim, Trier, und so weiter, dann sieht man, es war ein Gedenkjahr, das dieses Jesusbekenntnis gestärkt hat. Zum Fest Kreuzerhöhung hat uns der EKD-Ratsvorsitzende sinngemäß gesagt „Eigentlich hat dieses Fest nicht die Bedeutung bei uns, wie bei euch Katholiken und Orthodoxen. Wir springen da etwas über unseren Schatten, wenn wir es liturgisch so explizit begehen. Aber wir wollen an diesem Tag gemeinsam miteinander beten“. Das fand ich etwas sehr Schönes, dass die evangelische Kirche uns da eine Tür aufgetan hat.

Hann von Weyhern:

Umgekehrt haben sich viele katholische Schwestern und Brüder bis hin zu den Kardinälen und dem Papst in Lund geöffnet für evangelische Formen der Frömmigkeit. Für mich heißt das, hier ging Beziehung vor Profilierung.

Das Reformationsjahr endet mit dem 31. Oktober. Nach dem Höhepunkt des Gedenkjahres, dem Gipfelerlebnis, unterzieht sich das Gottesvolk wieder den Mühen der Ebene?

Hann von Weyhern:

Dieses Bild des Abfalls gefällt mir nicht. Ich sehe kein Nacheinander, ich sehe Gleichzeitigkeit. Wir sind mit Hoffnungen und Wünschen in dieses Gedenkjahr gegangen, aber doch ganz und nicht unvorbereitet, voraussetzungslos. Da war ja schon so viel und das hat in diesem Jahr Inspiration bekommen, Anstöße, neuen Schub, und es wird dadurch beflügelt weitergehen. All das, was auch hier bei uns über die Jahre zustande kam, wird nicht verpuffen, es wird sich weiterentwickeln, da bin ich sicher. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir hier auf unserer regionalen Ebene ganz praktisch an die Fragen herangehen „Was ist unser gemeinsamer Auftrag? Was brauchen die Menschen hier? Wie bestehen wir die zukünftigen Herausforderungen mit gemeinsamen Kräften?“.

Ark Nitsche:

Nichts von dem, was wir bisher erreicht haben, ist selbstverständlich. Deshalb wird auch nichts von all dem zukünftig von allein weiterlaufen. Wenn wir jetzt glauben, wir müssen nichts mehr dafür tun, wird es uns verloren gehen.

Hanke:

Ich erinnere mich noch immer sehr beeindruckt an unser Fest der Ökumene in Heidenheim, wo Bischöfin Gisela Bornowski ihre Sicht auf einen Bibeltext und ich die meine miteinander ins Gespräch gebracht haben. Wir haben entdeckt, es ist schön, von wie vielen Seiten man auf die Heilige Schrift zugehen kann. Ich wünsche mir, dass wir die Sendung aus dem Wort Gottes heraus ernst nehmen und umsetzen, als Kirchen mit den jeweiligen Strukturen nicht nur um uns selbst kreisen, dass wir uns zusammentun, um glaubwürdig Zeugnis zu geben.

Interview: Michael Heberling

 

Kirchenzeitung - Ausgabe Nr. 32/33 vom 12./19.08.2018

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