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14.12.2018

Es geht um Sicherung und Qualität - Kita Franken gGmbH nimmt ihre Arbeit auf

Noch ist an der Tür des Hauses Nr. 2 in der Eisentrautstraße in Schwabach kein Schild angebracht. Wer die Räume der „Kita Franken“, der Geschäftsstelle der Katholischen Kindertageseinrichtungen in den Dekanaten Roth-Schwabach und Nürnberg Süd sucht, muss sich noch an die provisorischen Zettel halten.

Foto: Heberling

Das Team der Kita Franken gGmbH (v. l. n. r.): Maria Dotzler-Schmidt, Karin Stecher, Geschäftsführer Manuel Leisinger, Karin Eichler und Betriebsleiter Stefan Hafner. Foto: Heberling

Im ersten Stock hat die gemeinnützige GmbH (gGmbH) in den letzten Wochen ihre Räume bezogen, am Vorabend des Nikolaustages wurden Sie mit einem kleinen Festakt eingeweiht.

Alleingesellschafter

Für den Betrieb von 22 kirchlichen Kindertageseinrichtungen aus 17 Kirchenstiftungen in den Dekanaten Roth-Schwabach und Nürnberg-Süd hat die Diözese Eichstätt im März dieses Jahres eine gemeinnützige GmbH eingerichtet. 

Sie übernimmt damit als Alleingesellschafter ab 1. Januar 2019 die komplette Trägerschaft der Kitas und alle damit verbundenen administrativen Aufgaben. Schon im Diözesanhaushalt für das Jahr 2018 waren für die Schwabacher Einrichtung 500.000 Euro als Anschubfinanzierung eingeplant.

Generalvikar Dompropst Isidor Vollnhals wies in seinem Grußwort anlässlich der Einweihung auf die „gewaltige Entlastung“ hin, die sich dank des großen finanziellen Engagements der Diözese für die Kirchenstiftungen ergebe. Es gehe der Kirche von Eichstätt um „die nachhaltige Sicherung von Betreuungsplätzen und die beständige qualitative Begleitung der erzieherischen Arbeit in den Einrichtungen. Die Kirche lasse sich hier in die Pflicht nehmen und erweise sich als zuverlässiger Partner in der Zusammenarbeit mit den Kommunen, so Vollnhals.

In den Einrichtungen der Kita Franken gGmbH der Dekanate Roth-Schwabach und Nürnberg-Süd werden rund 1.800 Kinder in 84 Gruppen von mehr als 400 hauptberuflichen Angestellten betreut. Seelsorglich bleiben die Kindertagesstätten in ihren jeweiligen Pfarreien verortet. „Mit der Übernahme der Kita-Trägerschaft durch die Diözese können gerade die pastoralen Aktivitäten intensiviert werden“, betont Ordinariatsrat Rainer Kastl, der die Einrichtung der neuen KiTA-gGmbH federführend begleitet hat.

Zusammen mit der 2013 gegründeten „Katholischen Kindertageseinrichtungen Ingolstadt gGmbH“ (siehe Kasten S. 5) sind mittlerweile rund 25 Prozent der kirchlichen Kindertageseinrichtungen im Bistum Eichstätt in diözesaner Trägerschaft. Die Bildung solcher Verbünde liegt im Trend und die Kirchen spielen da durchaus eine Vorreiterrolle. 

Leitbild Nikolaus

Neben den Vertretern der Diözese aus Eichstätt waren auch eine ganze Reihe von Kirchenpflegern und Bürgermeister der Gemeinden zur Einweihung gekommen, die zukünftig Mitglied in dem Verbund sind. 

Auch einige Geistliche der betreffenden Pfarreien waren anwesend. Pfarrer Robert Schrollinger und Pfarrer Matthäus Ottenwälder nahmen die Segnung der Räumlichkeiten vor. Dekan Rudolf Batzdorf erinnerte an das bevorstehende Fest des heiligen Nikolaus. Der populäre Heilige werde gerne als „Freund der Kinder“ bezeichnet. Er sei ein „Leitbild für alle, die mit und für Kinder arbeiteten“. „Bleiben wir in der Spur dieses Heiligen und hoffen wir auf seine Fürsprache, damit Segen auf dieser Einrichtung und ihrer Arbeit liege“, wünschte der Geistliche.

Im ersten Stock des von der Stadt Schwabach vermieteten Hauses in der Eisentrautstraße  arbeiten zukünftig fünf Mitarbeiter: Geschäftsführer Manuel Leisinger, Betriebsleiter Stefan Hafner und die Verwaltungsangestellten Maria Dotzler-Schmidt, Karin Eichler und Karin Stecher. Die Geschäftsstelle ist telefonisch erreichbar unter 09122/8898080 und per E-Mail: „kitafrankengmbh(at)bistum-eichstaett(dot)de“.

Michael Heberling

Kirchenzeitung - Ausgabe Nr. 29 vom 21. Juli 2019

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