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23.09.2020

Pilgern in Zeiten der Pandemie Wallfahrer lassen sich von Corona nicht stoppen. Zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs.

Betend und singend waren vielerorts Gläubige unterwegs. Die meisten pilgerten zu Fuß, andere traten in die Pedale. Oft gehen Wallfahrten auf alte Gelübde zurück. Diese Traditionen konnte auch Corona nicht stoppen.

Gläubige aus Allersberg pilgerten nach Trautmannshofen.

Gläubige aus Allersberg pilgerten nach Trautmannshofen. Die 355. Wallfahrt dauerte heuer nur einen Tag.

Neue Regelungen

Mit Auflagen und einigen Veränderungen fand die Fußwallfahrt der Pfarrei Allersberg nach Trautmannshofen statt. Zum 355. Mal hatten sich Pilger auf den Weg gemacht, zum dritten Mal leitete Kaplan Korbinian Müller die Wallfahrt. Die dauerte diesmal nur einen Tag. Über 100 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer waren mit dabei. Start war in diesem Jahr der Mariahilfberg in Neumarkt. Rund 38 Kilometer legte die Gruppe zurück, über Lengenfeld, Velburg und den Habsberg. Die Festmesse in Mariä Namen in Trautmannshofen zelebrierten Pfarrer Peter Wenzel, Kaplan Müller und Ortspfarrer Gerhard Ehrl. Mitglieder des Pfarrgemeinderats hatten im Außenbereich extra Sitzplätze geschaffen.
sj/af

Von Rudertshofen über Österberg bis nach Großhöbing führte die Bildstock-Radltour des Diözesanverbands der Katholischen Landvolkbewegung. 24 Radfahrer absolvierten die gut 40 Kilometer lange Strecke. Sie stoppten an vier Bildstöcken und einem Feldkreuz für kurze Impulse. Den Abschlussimpuls gab es beim Klettergarten in Beilngries. Im kommenden Frühjahr plant die KLB eine weitere Radtour.
vb/af

Die Bistumsheiligen Walburga, Willibald und Wunibald standen im Mittelpunkt der Radwallfahrt des DJK-Diözesanverbands. Von Roth aus radelten die 36 Teilnehmer nach Kloster Heidenheim. Auf dem Hinweg machte die Gruppe unter anderem Stopp in der Stadtpfarrkirche St. Andreas in Weißenburg. Gegen 16.30 Uhr erreichten die Radler ihr Ziel. Eine Klosterführung und das Abendlob rundeten den ersten Tag ab. Der nächste Morgen begann mit einem Gottesdienst auf dem Vorplatz der Kirche St. Walburga. Die Messe feierte Pfarrer Richard Hermann. Über die Ruinenkapelle bei Pfofeld und am Brombachsee entlang ging es zur Bruder Klaus-Kapelle bei Röttenbach und zurück nach Roth.
sj/af

1669 gelobten zehn verbliebene Bewohner von Hirnstetten aufgrund einer Pestseuche eine jährliche Wallfahrt zum heiligen Sebastian nach Arnsberg. Sieben Männer wollten im Corona-Jahr eine Unterbrechung des Gelöbnisses nicht hinnehmen. Sie wanderten unter Achtung der Schutzvorschriften zur St. Sebastian-Kirche.
pf/af

Von Beilngries über den Arzberg nach Töging und weiter nach Griesstetten im Altmühltal führte das Samstagspilgern. Pilgerbegleiterin Christa Schaffer stellte am Ziel die Wallfahrtskirche Zu den drei elenden Heiligen vor. Von Griesstetten aus pilgerte die Gruppe weiter nach Dietfurt.
Red


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Kirchenzeitung - Ausgabe Nr. 48 vom 29.11.2020

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